Landtagskandidaten der Grünen im Heidekreis informieren sich über die Situation ukrainischer Flüchtlinge

06.05.22

Wulf Hemmerle und Tilman Krösche besuchen das Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Bad Fallingbostel/Oerbke

Am Mittwoch vor Ostern besuchten die beiden Landtagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Wulf Hemmerle (Wahlkreis Walsrode) und Tilman Krösche (Wahlkreis Soltau) in Begleitung von Wilfried Stegmann (Vorsitzender des Ortsverbands von B90/Die Grünen in Bad Fallingbostel) das Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Bad Fallingbostel/Oerbke.

Frau Voigt (stellv. Leiterin der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen) und Frau Möricke-Abifade (stellv. Leiterin des Ankunftszentrums in Bad Fallingbostel/Oerbke) führten die beiden Landtagskandidaten durch das Ankunftszentrum. Hierbei konnten sich Wulf Hemmerle und Tilman Krösche ein Bild über den Ablauf der Aufnahme der Flüchtlinge machen und erfuhren, dass auch Vorsorge für die dort arbeitenden Mitarbeiter in Form von Krisenintervention, Supervision und sozialmedizinischer Betreuung getroffen wird.

Für Wulf Hemmerle war insbesondere die Vorstellung der dortigen Registrierungsstelle ein besonderes Highlight.

„Von 2015 bis 2021 war ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die EU auch für die besondere Verbindung mit dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration zuständig. Dort durfte ich miterleben, wie die Idee der Ankunftszentren und der zuständigkeitsübergreifenden Registrierung von geflüchteten Menschen entstanden und IT-seitig umgesetzt wurde. Ich freue mich, heute nun einmal das Ergebnis dieser Bemühungen „vom anderen Ende her“ erleben zu dürfen!“, berichtet er.

Der aus Braunschweig stammende Tilman Krösche zeigte sich tief beeindruckt von den Darstellungen. „Ich bin begeistert, mit welchem Einsatz den Geflüchteten in der LAB geholfen wird. Ich bin stolz, dass wir als Land ein solch umfangreiche und wertschätzende Betreuung anbieten können“, ergänzt Tilman Krösche.

Die beiden Landtagskandidaten erfuhren allerdings auch, dass das Aufnahmelager in Oerbke spätestens mit Wirkung zum 31.12.2023 der Bundeswehr übergeben wird und bereits im Frühjahr nächsten Jahres mit dem Rückbau begonnen werden muss.

Wulf Hemmerle und Tilman Krösche, beide sehr traurig über diese Tatsache, wollen sich für einen adäquaten Ersatz dieser sehr vorbildlichen Einrichtung in Oerbke einsetzen.